Botanik
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Schmuckhof Botanischer Garten

Von 1912 bis 2008 befand sich die  physiologische Botanik gemeinsam mit der systematischen Botanik und Mykologie der LMU im historischen Botanischen Institut in Nymphenburg.

Biozentrum u Gewaechshaus 2 535

Seit August 2008 befindet sich die physiologische Botanik im neuen Biozentrum der LMU in Planegg-Martinsried. Hier ein Blick auf die Ostseite des Biozentrums mit den Gewächshäusern.

Im Bereich Botanik der LMU steht die Biologie der Plastide und ihres prokaroytischen, photosynthetisch aktiven Vorläufers im Mittelpunkt. Die Plastide ist das die Pflanze kennzeichnende Zellorganell und der Schlüssel für die Bedeutung der Pflanze als Grundlage des Lebens auf der Erde. Die Arbeitsgruppen des Bereichs verfolgen molekularbiologische, genetische, biochemische und zellbiologische Ansätze, die ultrastrukturelle Aspekte einschließen. Wir untersuchen Prozesse wie die Regulation der Genexpression auf der Ebene des Zellkerns und der Plastide, den Proteinimport in die Plastide sowie die Photosynthese und ihre Regulation. Hierbei gehören transgene Ansätze, die gezielte Veränderung der genetischen Information von Zellkern und Plastide, zum essentiellen methodischen Rüstzeug.

Der Bereich Botanik ist mit anderen Arbeitsgruppen, die ebenfalls an der Biologie von Zellorganellen interessiert sind, eng vernetzt. Hierzu gehören  z.B.  der Bereich Genetik oder das Adolf-Butenandt-Institut. Der SFB TR1: "Endosymbiose: Vom Prokaryoten zum eukaryotischen Organell", Sprecher: Prof. Soll, stellt einen Forschungsschwerpunkt dar. Der Bereich Botanik wirkt an einem weiteren SFB mit und ist am "Centre of Integrated Protein Science", CIPS, beteiligt. Darüber hinaus sind wir mit mehreren Teilprojekten an verschiedenen Schwerpunktprogrammen und Forschergruppen der DFG, der International Max-Planck Research School, dem BMBF-Verbund "GABI-FUTURE“ sowie im Rahmen des Elitenetzwerkes Bayern am Programm "Protein Dynamics in Health and Disease" vertreten.